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Gas aus naher Quelle

Manche denken noch dran: An Nachrichten, Russland 'drehe den Gashahn zu'. Noch ist das bisher nicht Wirklichkeit geworden. Doch: Warum nicht heimisches Gas verwenden? Zum Beispiel aus Speiseabfällen von Gasthäusern oder Märkten? Von Ausdünstungen fauliger Äpfel bis zu Zwiebelschalen.
Solch luftiger Brennstoff  gilt als klimafreundlich - "CO-2-neutral".  Warum? Weil zwar beim Verbrennen dieses Gases das Klimagas "Kohlendioxid" (CO 2) in die Luft strömt. Doch zuvor haben die verwendeten Pflanzen beim Wachsen die gleiche Menge CO 2 aus der Luft gezogen. Kein zusätzliches Kohlendioxid also für die Umwelt.
 
Das lohnt sich.
 
 
So kocht das Hotel Brauerei-Gasthof 'Mohren' in Leutkirch im Allgäu mit Gas. Diesen Brennstoff bezieht der "Mohren" aus der 'ganz normalen' Gasleitung. In diese Rohre kommt das luftige Brennmaterial aber nur 10 Kilometer entfernt. Dort, in Kisslegg-Rahmhaus, bei Biogas-Bauer Franz Rupp, wird Gas aus altem Obst, verottendem Gemüse und anderen Reststoffen von Gaststätten gezogen. Speisereste - eingesammelt meist in 50 km Umgebung. Ein nahe-liegendes Naturgas also. Veredelt in der Biogasanlage.
Hier genutzt von einem ur-gemütlichen Gasthof mit viel regionalen Speisen.

Mehr dazu unter:
www.kuk-kraft-und-küche.de
 
© Julian Aicher 2012